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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

⚠ Hinweis: Diese AGB sind eine Standardvorlage für SaaS-Verträge. Sie sollten vor dem Produktiv-Launch von einem Anwalt geprüft und auf Ihr konkretes Geschäftsmodell angepasst werden — insbesondere Haftungsbeschränkungen, Kündigungsfristen und Preisanpassungs-Klauseln.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen DisProX, Inhaber Jesse Bormann (nachfolgend "Anbieter") und seinen Vertragspartnern (nachfolgend "Kunde") über die Nutzung der Software DisProX im Rahmen eines Software-as-a-Service (SaaS) Modells.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software DisProX zur Nutzung über das Internet (SaaS) zur Verfügung. Die Software dient der Disposition von Fahrten, Verwaltung von Patienten, Personal und Fahrzeugen sowie der Abrechnung im Kontext von Krankentransport- und Fahrdienstunternehmen.

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem vom Kunden gewählten Plan (Starter, Business, Enterprise). Eine Übersicht der Pläne ist auf der Website einsehbar.

(3) Der Anbieter stellt während der Vertragslaufzeit eine Verfügbarkeit von 99,5% im Jahresmittel sicher (ausgenommen geplante Wartungen und höhere Gewalt).

§ 3 Vertragsschluss, Testphase

(1) Die Anmeldung erfolgt online über die Registrierung auf disprox.de. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Buchungsbestätigung per E-Mail versendet hat.

(2) Bei Neuregistrierung erhält der Kunde eine kostenlose 14-tägige Testphase. Nach Ablauf der Testphase und ohne Buchung eines Plans wird das Konto in den Lese-Modus versetzt; nach weiteren 30 Tagen wird es gesperrt; nach 90 Tagen werden die Daten gelöscht (mit DSGVO-Backup für weitere 6 Monate verfügbar).

§ 4 Preise & Zahlung

(1) Die jeweils gültigen Preise ergeben sich aus der Preisliste auf der Website zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus per Rechnung. Der Kunde hat den fakturierten Betrag binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum auf das angegebene Konto zu überweisen.

(3) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, das Konto nach 30 Tagen ohne weitere Mahnung in den Lese-Modus zu versetzen und nach 60 Tagen vollständig zu sperren.

§ 5 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor unbefugter Nutzung durch Dritte zu schützen.

(2) Der Kunde ist allein verantwortlich für die Inhalte, die er in die Software einstellt, insbesondere für die rechtmäßige Verarbeitung von Patientendaten gemäß DSGVO. Er wird als datenschutzrechtlich Verantwortlicher tätig.

(3) Mit dem Anbieter wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) abgeschlossen, der die Details der Verarbeitung von Patientendaten regelt.

§ 6 Vertragslaufzeit & Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Abrechnungsmonats gekündigt werden.

(2) Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt) und ist an info@disprox.de zu richten.

(3) Das Recht zur fristlosen außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden seine Daten für 30 Tage in einem maschinenlesbaren Format zum Export bereit. Danach werden die Daten gelöscht; ein verschlüsseltes Backup wird für weitere 6 Monate aufbewahrt (DSGVO Art. 17).

§ 7 Haftung

(1) Der Anbieter haftet uneingeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie bei Verletzung einer Garantie.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten); die Haftung ist hierbei auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt.

(3) Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen.

§ 8 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß seiner Datenschutzerklärung.

(2) Bei der Verarbeitung von Patientendaten im Auftrag des Kunden gilt der separat geschlossene Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO.

§ 9 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, sofern der Kunde Kaufmann ist, der Sitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: 12.07.2026